Yorgos Loizos, Baukunst, 2018

*1981 in Athens, lebt in London

Yorgos Loizos ist Architekt, forscht und unterrichtet. Studium der Architektur an der Bartlett UCL in London, der École Spéciale d’Architecture in Paris und am Edinburgh College of Art. Derzeit promoviert er an der University of Greenwich bei Neil Spiller und Nic Clear. Forschungsgegenstand ist das Verhältnis zwischen dem analog fotografierten menschlichen Körper und zeitgenössischer Digital Architecture in den ersten Jahrzehnten des 21. Jahrhunderts.

Berlin-Stipendium

„Babylon Berlin; Revisiting Hoffmann’s Tale“

Residency Projekt

Babylon Berlin; Revisiting Hoffmann’s Tale

2018–2019, Installation

Perspex, Keramik, Kunststoff, Sperrholz 120 × 80 × 130 cm (jedes Objekt)

Die Installation untersucht unterschiedliche Blickwinkel, Parallaxe und den Faktor Zeit. Ein narrativer Theaterraum reflektiert die Beziehung zwischen
Mensch und unbelebten Objekten und verweist auf das nach einem Entwurf des Architekten Hans Poelzig erbaute Große Schauspielhaus (1919). Es geht zudem um Automaten, Puppen und die Frage nach dem Wesen des menschlichen Körpers – eine Thematik, die sich auch in E. T. A. Hoffmanns Erzählung Der Sandmann findet. Verkörpert wird sie insbesondere durch Hoffmanns Figur Olimpia, auf die Loizos’ Projekt Bezug nimmt.

AGORA ARTES, Werkpräsentation JUNGE AKADEMIE 2019