Mohamed Mbougar Sarr, Literatur, 2020

*1990 in Dakar, lebt in Paris 

Mohamed Mbougar Sarr ist im Senegal geboren und besuchte dort das Collège und Lycée an einem Militärinstitut. Anschließend studierte er Literatur und Philosophie in Paris, wo er sich mit post- und dekoloniale Werken und Ideen auseinandersetze. Mohamed Mbougar Sarr hat bereits drei Romane veröffentlicht, in denen jeweils die Komplexität bestimmter aktueller Umstände an verschiedenen Orten hinterfragt wird (Terrorismus in Westafrika, Gastfreundschaft (oder auch nicht) gegenüber Immigranten in Sizilien, Homosexualität im Senegal) – im MIttelpunkt seiner schriftstellerischen Praxis stehen das politische, gesellschaftliche Zeitgeschehen. Derzeit liegt sein Fokus auf der Literatur selbst: ihrer Macht, ihren Möglichkeiten, ihrem Versagen, ihren Geheimnissen. Welche Erwartungen haben Menschen an eine/n Schriftsteller*in und welche Erwartungen hat der/die Schriftsteller*in an die Literatur?

Berlin-Stipendium